Vom 21. bis 24. September 2026 kamen die Referent:innen des DJK-Sportverbands im Bischöflichen Seminar Eichstätt zusammen. Vier Tage lang standen Fortbildung, Erfahrungsaustausch und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Neben Workshops zu Social Media, Moderation und aktuellen Entwicklungen im Sport bot das Seminar zahlreiche Gelegenheiten zur persönlichen Begegnung, gemeinsamen Erlebnissen und zur Reflexion der eigenen Tätigkeit als Referent:in. Die Teilnehmenden nahmen vielfältige Impulse für ihre Arbeit mit und stärkten zugleich das Netzwerk und den Zusammenhalt innerhalb der DJK-Familie.

Montag, 21. September 2026: Gelungener Auftakt mit Austausch, Reflexion und Social Media
Mit der Anreise der Teilnehmenden begann am Montag, 21. September 2026, das Referent:innen-Seminar des DJK-Sportverbands im Bischofsseminar Eichstätt. Die Wiedersehensfreude war groß: Viele Referent:innen nutzten das Ankommen am Mittag erst einmal für den persönlichen Austausch und freuten sich, bekannte Gesichter und Kolleg:innen wiederzutreffen.
Offiziell eröffnet wurde das Seminar von Wolfgang Rövel (DJK-Diözesanverband Aachen) und Inge Brand (DJK-Diözesanverband Osnabrück). Zum Einstieg luden sie die Teilnehmenden zu einem abwechslungsreichen Impuls ein. Dabei ordneten sich die Referent:innen verschiedenen Charaktereigenschaften, Tieren und Märchenfiguren zu und reflektierten anschließend über ihre persönlichen Stärken, ihre Rolle im beruflichen Kontext sowie ihr jeweiliges Arbeitsumfeld. Die kreative Methode sorgte für einen offenen Austausch und regte zum Nachdenken über die eigene Tätigkeit an.
Am Nachmittag stand das Thema „Storytelling in Social Media“ auf dem Programm. Im Workshop, gehalten von Lorraine Hoffmann, Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei der DJK, lernten die Teilnehmenden, wie Geschichten auf sozialen Netzwerken wirkungsvoll erzählt werden können. Das neu erworbene Wissen wurde direkt in einer Praxisaufgabe angewendet: In Kleingruppen entstanden fiktive Social-Media-Beiträge, die mithilfe der vorgestellten Werkzeuge entwickelt wurden.
Den ersten Seminartag ließen die Teilnehmenden nach dem Abendessen bei einem geselligen Kegelabend auf der Bahn des DJK Eichstätt ausklingen. In Teams traten sie bei verschiedenen Kegelspielen gegeneinander an. Dabei wurde mit viel Spaß, aber auch einer gehörigen Portion Ehrgeiz gespielt.
Dienstag, 22. September 2026: Kreative Methoden, neue Impulse und gemeinsamer Austausch
Nach dem gelungenen Auftakt am Vortag starteten die Teilnehmenden des Referent:innen-Seminars am Dienstag, 22. September 2026, mit einem bewegten Tageseinstieg in den Seminartag. Keren Vogler sorgte mit Mobilisierungsübungen für einen aktiven Start. Passend dazu gab Inge Brand einen inspirierenden Gedanken mit auf den Weg: In Polen werde an Weihnachten traditionell ein Stuhl frei gelassen, um Gäste willkommen zu heißen. Dieses Bild wurde symbolisch aufgegriffen und als Einladung verstanden, im Laufe des Tages bewusst Platz für neue Eindrücke, Perspektiven und Wissen zu schaffen.
Im anschließenden Workshop mit Hannah Danel standen innovative Moderationsmethoden und Liberating Structures im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernten neue Werkzeuge und Herangehensweisen kennen, um Seminare und Veranstaltungen abwechslungsreich, interaktiv und zielgruppenorientiert zu gestalten. Dabei blieb es nicht bei der Theorie: Viele Methoden wurden direkt ausprobiert und gemeinsam reflektiert.
Nach dem Mittagessen wurde der Social-Media-Workshop mit Lorraine Hoffmann fortgesetzt. Nachdem am Vortag das Thema Storytelling im Fokus gestanden hatte, beschäftigten sich die Referent:innen nun mit dem Thema „Bilderstellung für Social Media“. Dabei ging um Grundlagen der Bildgestaltung, die Wirkung von Bildmotiven, die Gestaltung ansprechender Inhalte und den gezielten Einsatz von Fotos für die Vereins- und Verbandskommunikation. Nach dem theoretischen Teil durften sich die Teilnehmenden selbst in Kleingruppen ausprobieren und das Gelernte umsetzen.
Ein weiterer Programmpunkt war die Arbeit in den Ausbildungsinitiativen. In den Bereichen Vereinsmanager-Ausbildung und Übungsleiter-Ausbildung tauschten sich die Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen, Erfahrungen und Perspektiven aus und arbeiteten gemeinsam an zukünftigen Vorhaben.
Zum Abschluss des Seminartages führte Keren Vogler die Tagesreflexion durch. Anhand der Fragen „Das nehme ich mit“, „Das hat mich beschäftigt“ und „Das wünsche ich mir für morgen“ blickten die Teilnehmenden auf die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen zurück.
Den Abend verbrachten die Referent:innen in gemütlicher Runde im Bierstüberl. Dabei sorgten die herzlichen Abschiedsworte von Michael Gosebrink, der sich nach mehr als 30 Jahren Arbeit von der DJK verabschiedet, für einen besonderen Moment. Mit seinem Appell „DJK muss man leben!“ unterstrich er die Bedeutung von Gemeinschaft und Engagement im Verband. Emotional wurde es zudem bei einer Bilderrückschau auf die Bergexerzitien 2024, die Michael Gosebrink gemeinsam mit und für Referent:innen organisiert und durchgeführt hatte. Die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse sorgten bei vielen Teilnehmenden für bewegende Momente und einen stimmungsvollen Ausklang des Tages.
Mittwoch, 23. September 2026: Gemeinsam unterwegs, neue Perspektiven und Austausch zu aktuellen Themen
Der Mittwoch begann mit einem bewegten Tageseinstieg, bei dem Vera Thamm mit dem Spiel „Ja genau, und dann …“ für gute Stimmung und einen aktiven Start in den Tag sorgte.
Anschließend stand der Erlebnistag auf dem Programm. Die Teilnehmenden konnten zwischen einer Kanu-Tour und einer Wanderung rund um Eichstätt wählen.
Die Kanugruppe wurde von Pascal Bühler begleitet, der vor dem Einstieg in die Boote einen Impuls gab und die Teilnehmenden auf die gemeinsame Tour einstimmte. Insgesamt zwölf Referent:innen machten sich in vier Booten auf den Weg. Nach rund anderthalb Stunden auf dem Wasser legte die Gruppe eine Pause ein, die nicht nur zur Erholung, sondern auch für viele gute Gespräche und einen intensiven persönlichen Austausch genutzt wurde. Nach einer weiteren Etappe kehrten die Kanufahrer:innen zurück, wo bereits Kaffee und Kuchen auf die Gruppe warteten.
Die Wandergruppe, angeleitet von Carina Hoffmann vom LV Bayern, erkundete währenddessen die Umgebung von Eichstätt. Begleitet von verschiedenen Impulsen bot die Tour Gelegenheit, die Natur bewusst wahrzunehmen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Eindrücke zu sammeln. Auch eine gemeinsame Eis-Pause durfte dabei nicht fehlen.
Beim anschließenden Abschluss und der gemeinsamen Reflexion wurden die Erlebnisse des Tages zusammengetragen und die unterschiedlichen Erfahrungen ausgetauscht.
Am Abend feierten die Teilnehmenden gemeinsam Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Michael Harrer. Daran schloss sich eine Führung durch den Eichstätter Dom an, die interessante Einblicke in die Geschichte und Bedeutung des beeindruckenden Bauwerks bot. Den Ausklang des Tages bildete das gemeinsame Abendessen im Gasthaus „Trompete“, wo die Referent:innen den Abend in geselliger Runde verbrachten.
Donnerstag, 24. September 2026: Austausch, aktuelle Themen und gelungener Abschluss
Der letzte Seminartag begann mit einem bewegten Einstieg unter der Leitung von Michael Gosebrink. Mit der von allen mit Spannung erwarteten Übung „Der Spaziergang des Kranichs“ wurden die Teilnehmenden noch einmal aktiviert und auf den gemeinsamen Abschluss des Seminars eingestimmt.
Im Anschluss arbeiteten die Referent:innen an verschiedenen Thementischen zu aktuellen Fragestellungen und Entwicklungen innerhalb des Sports und der Verbandsarbeit. Adrian Wirtz informierte über die DOSB-Ausbildungsreform mit besonderem Schwerpunkt auf der neuen Basisqualifikation. Philip Riedschy stellte das Thema „Gesundheitsfördernde Lebenswelt Sportverein“ in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Pascal Bühler wurden Themen für das Hauptberuflichenseminar gesammelt, diskutiert und priorisiert. Lorraine Hoffmann tauschte sich mit den Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Social Media aus, während Keren Vogler die Teilnehmenden zum Austausch über die aktuelle politische Lage und deren Auswirkungen auf Sport und Gesellschaft einlud.
Bei der abschließenden Reflexion, geleitet von Cindy Bermel, blickten die Referent:innen auf vier intensive Seminartage zurück. Im Mittelpunkt standen die persönlichen Highlight-Momente des Seminars sowie die gemeinsame Evaluation der Veranstaltung.
Mit einem gemeinsamen Reisesegen fand das Referent:innen-Seminar seinen offiziellen Abschluss. Einige Teilnehmende nutzten anschließend noch die Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen, bevor die Heimreise angetreten wurde.
Nach vier abwechslungsreichen Tagen in Eichstätt konnten die Referent:innen zahlreiche neue Ideen, Methoden und Impulse für ihre Arbeit mitnehmen. Gleichzeitig wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch und das Miteinander innerhalb der DJK-Gemeinschaft sind.
Quelle: DJK Sportverband (https://www.djk.de/de/aktuelles/djk-referentinnen-seminar-2026/)













